Pamela Méndez ist zurück!

Bei Insidern gilt Pamela Méndez in der Schweiz schon als alter Hase, in den Augen des Rests der Welt aber ist sie eine Newcomerin. 2011 beschallten uns die Radios mit ihrer damaligen Single «BubbleBubble». Es folgten über 60 Konzerte, Fernsehauftritte, ein Engagement am Stadttheater Bern, vier Shows als Vorband von Clueso… Und dann? «Das Rampenlicht macht nur dann Sinn, wenn man was zu sagen hat», so Méndez.

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Nun hat sie etwas zu sagen und meldet sich zurück. Doch wo war sie? Die Berner Sängerin und Künstlerin Pamela Méndez verbrachte die letzten Jahre in diversen sozialaktivistischen Gruppierungen. Ihr Fazit: Da das Politische privat ist, werfen alle Handlungen die Menschen immer wieder auf sich selbst zurück. Die Frage, wie wir unser Zusammenleben in Zukunft gestalten, ist eng verknüpft mit der Möglichkeit, Kreativität auszuleben. Da wir nicht wissen können, was auf uns zukommt, müssen Gewohnheiten aufgeweicht werden. Im Vordergrund steht, ob das Individuum sich selbst vertraut, ob es eine eigene Meinung und Zivilcourage entwickelt. Neue Synapsen müssen entstehen. Kreativität birgt immer Risiken.

Pamela Méndez
Pamela Méndez

Vom Wert und Potenzial dieser Risiken handelt Pamelas neue EP «World Of Nothing». Dabei ist die EP keine Dystopie, eher ein Wegweiser zu neuen Horizonten. Die fragmentarischen Texte schweben zwischen gesellschaftlichen und persönlichen Ebenen, sodass sich Platz für die Musik entfaltet. Das Ergebnis ist ein Ereignis. Durch die enge Verflechtung von Text und Arrangement kristallisiert sich ein intimes organisches Soundbild heraus, oder wie es GRAMMY-Preisträger und EP-Produzent David Odlum passend betitelt: «3D-Musik». So nimmt uns die EP mit auf eine Reise, auf der nachgedacht, zurückgelehnt, geschrien und geliebt wird. Geweint und gelacht werden darf hier gleichzeitig.

Das Video zur gleichnamigen Single «World Of Nothing» wurde vom Filmemacher Matthias Günter produziert zusammen mit dem Graphiker Philippe Gertsch (Jeans For Jesus). Zu dritt schufen sie ein eindrückliches Low-Budget- Werk der Extraklasse, welches sich irgendwo in Japan zwischen 1920 und 2050 bewegt.

Live:
13.10.17 @ Dampfzentrale, Bern 
14.10.17 @ Schloss Leuk
14.12.17 @ Gonzo, Zürich

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Daniel

Tausendsassa und verantwortlich für alles hinter BAZiD! Trinkt gerne guten Espresso und vermisst Berlin auch wenn er sich im Aargau und Basel langsam heimisch fühlt.

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