1. Single aus dem Album Love & Distortion von ABAY

Das Indie-Rock-Biest ist gewachsen. Von aussen. Und von innen. Aus ABAY ist ein Quartett geworden. Seit 2012 tauchen Aydo Abay (Gesang) und Jonas Pfetzing (Gitarre) in verschiedenen Konstellationen unter dem Namen Abay auf. Nun machen Johannes Juschzak an den Drums und Dennis Enyan am Bass aus dem Duo eine Viermannband. Irgendwie logisch, dass damit auch die Musik wächst. Der Beweis? Das kommende Album «Love And Distortion»! Zehn ausgetüftelte Kompositionen, die an den richtigen Stellen krachend ausbrechen und an anderen die Luft anhalten. Um dann wieder auszubrechen. Wuchtige Parts voller verzerrter Dissonanzen treffen auf zuckersüsse Harmonien, kantige Indie-Parts und softe Pophappen. Love löst Distortion ab. Es ist ein bisschen wie im echten Leben. Die erste Singleauskoppelung heisst «Plastic» und erscheint am 13. April.

Cover: Love & Distortion
Cover: Love & Distortion

In einem Kiosk in Berlin hat alles angefangen. Hier traf Aydo Abay, ehemaliger Kopf von Blackmail, eines Nachts auf Jonas Pfetzing. Der Gitarrist und Songschreiber von Juli ist seit seiner Jugend grosser Fan von Blackmail. Aus diesem nächtlichen Treffen entwickelten sich 2012 ABAY. 2015 veröffentlichte das Duo die EP «Blank Sheets», ein Jahr später das Debüt «Everything’s Amazing And Nobody Is Happy». Für Aufnahmen und Live-Auftritte holten ABAY Gastmusiker an Bord. Zwei davon sind einfach geblieben.

Der Spass an Gastmusikern aber hat sich bewährt. Auf «Love And Distortion» sind gleich drei vertreten: Chris Stiller, der als Teil der DNSRS die Platte nicht nur mitproduziert, sondern auch alle Tasteninstrumente eingespielt hat. Christoph Clöser, der Saxofonist von Bohren & der Club Of Gore, der dem Song «Lemonade» mit seinem infernalischen Solo eine ganz eigene Note verpasst hat – eine Ehre für Abay, die allesamt grosse Fans der «langsamsten Band der Welt» sind. Ausserdem hat Eva Briegel Backing-Vocals zur Platte beigesteuert. Sie ist eine langjährige Freundin der Band und sang schon auf dem letzten Album beim Song «1997» im Background.

Produziert wurde «Love And Distortion» innerhalb von drei Sessions, die von Februar 2017 bis Februar 2018 im Mothership Recorders in Berlin stattfanden. Dann reisten die Songs durch halb Deutschland ins Ruhrgebiet zur Produzentenlegende Olaf O.P.A.L. und bekamen hier ihren letzten Schliff.

Info:

http://abay.me/
https://radicalis.ch/

Daniel

Tausendsassa und verantwortlich für alles hinter BAZiD! Trinkt gerne guten Espresso und vermisst Berlin auch wenn er sich im Aargau und Basel langsam heimisch fühlt.

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