Neues Album „Time“ von Pamela Méndez

Das Gitarrenspiel hat sie sich selbst beigebracht, ebenso die Musikproduktion und das Schneiden von Videos. Da passt es, dass sie ihre Musik auch eigenständig veröffentlicht. Am 4. Mai 2018 erscheint ihr zweites Album «Time» auf ihrem eigens gegründeten Plattenlabel „P-Love Records“. Die Rede ist von Pamela Méndez.

«Time» heisst auch die titelgebende erste Single des Albums und ist vor allem Eines: Eine Liebeserklärung an das Leben in all seiner Härte und Schönheit. Denn Pamelas DIY-Spirit entstand nicht von heute auf morgen. Er ist das Resultat der persönlichen Auseinandersetzung mit ihrer Rolle als Künstlerin in der Gesellschaft. Pamela verstand es, die vielfältigen Erfahrungen aus den unterschiedlichsten Broterwerben, denen sie über die Jahre neben ihrem eigentlichen Beruf, der Musik, nachgehen musste, Profit zu schlagen.

Gelungen ist ihr ein vielschichtiges Werk. In Zeiten von Selbstoptimierung, Algorithmen und Big Data zelebriert Pamela das Unkontrollierbare und Unfassbare des Lebens. Die teils kantigen Brüche in den Arrangements reiben sich an Pamelas sehr persönlichen und fragmentarischen Texten. Begleitet von Nicolas Stockers pulsierendem Schlagzeugspiel, den erstaunlichen Nuancen Luzius Schulers prägender Synthesizerklänge und Adrien Guernes hypnotischem Groove, kann Pamelas eindrücklich gereifte Stimme brillieren und den Optimismus der Songs in Herz und Hüfte tragen.

Live in CH:

02.05.18 @ Beeflat im Progr, Bern
12.05.18 @ Exil, Zürich
10.05.18 @ Kaserne Basel
31.05.18 @ Grabenhalle, St. Gallen
15.06.18 @ B-Sides Festival, Luzern

Pressestimmen:

Ane Hebeisen, Der Bund: „kunstvoll verschlungen, voller schlauer Ideen, nie anbiedernd und doch direkt ins Herz zielend“

Neil Werndli, 20 Minuten: „…schwermütig ohne dabei den Pop Appeal zu verlieren. Grosses Schweizer Kino.“

Mirko Schwab im Kulturblog, Der Bund: „Eine Künstlerin, die auch im Prozess der Suche Dinge fertigbringt und mit einer starken Band im Rücken in eine sublime Edelpop-Form zu giessen vermag. Wir verneigen uns.“

Marina Bolzli in der Berner Zeitung: „Die Songs haben Tiefe und entwickeln einen Sog, dem man sich fast nicht entziehen kann.“

Daniel

Tausendsassa und verantwortlich für alles hinter BAZiD! Trinkt gerne guten Espresso und vermisst Berlin auch wenn er sich im Aargau und Basel langsam heimisch fühlt.

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