Vitrine zu Roger Federer in der Barfüsserkirche und Memobox

Das Historische Museum Basel widmet dem Tennissuperstar Roger Federer seit dem 20. März eine kleine Vitrinenschau in der Barfüsserkirche. Während einiger Monate werden ein Schläger und ein Ball gezeigt, die der 20-fache Grand Slam-Sieger benutzt hat. In der beigestellten MEMOBOX können sich Besucherinnen und Besucher von den Exponaten inspirieren lassen und ihre Gedanken und Gefühle zu Federer festhalten.

Roger Federer, geb. 1981 in Basel, gilt als einer der besten und als der wohl kompletteste und eleganteste Tennisspieler aller Zeiten. Seine zahlreichen Rekorde, gepaart mit bla bla bla… Was soll denn der Quatsch? Ok das Museum mit verschiedenen Aktionen oder kleinen Ausstellungen in die Gegenwart führen ist etwas gutes und wichtig aber eine einzelne Vitrine mit einem Schläger und einem Ball. Das ist weder Kunst noch Gegenwart. Nur weil beide Gegenstände von einem aktivem Tennisspieler sind. Ok, Roger Federer ist nicht irgendwer und seine Leistung und Persönlichkeit waren und sind mehr als Spitze.

Für mich ist die Ausstellung von zwei Gegenständen eher der ärmliche Versuch von der Popularität Federers zu profitieren. Anders eine richtige Ausstellung. Also etwas grösser. Es muss keine Schau in der Qualität seines Tennisspiels sein. Etwas mehr hätte ich aber vom Historischen Museum doch erwartet. Bleibt abzuwarten was das Historische Museum noch vor hat. Angekündigt sind weitere Aktionen die sich um die jüngere Geschichte drehen. Vielleicht ja eine Vitrine mit einem Trainingsoutfit von Raphael Wicky und dazu ein Ball aus der letzten Saison?

Jim Panse

Liegt meist unmotiviert an einem Pool und pöbelt gern wildfremde Leute an.

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